Jörg Pfäffinger    -    Fotografie und Bromöldruck
Der Bromöldruck als historische Technik mit neuen Materialien - das allein ist schon ein Widerspruch. Die heute lieferbaren Bromöldruck-Barytpapiere (von Imago und Slavich) setzen feste Farben voraus, die ihre Konsistenz erst durch die Zugabe von Pigmenten erreichen. Bezugsquellen zu Farben, Chemie und Papier finden Sie unter “Links”. Unten:  Bromöldruck, eingefärbt mit zu weicher Kupferdruckfarbe.
Im Wintersemester 2017/18 hatte ich einen einwöchigen Lehrauftrag „Bromöldruck“ an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart. Sechs Studierende (plus die Werkstattleiterin Nadine Bracht) machten dabei im Labor ihre ersten Erfahrungen mit diesem Edeldruckverfahren. Durch ihren bisherigen und intensiven Umgang mit Farben waren sie fit im Einfärben mit Pinsel und Rolle und konnten auf Imago- und Slavich-Papieren hervorragende Ergebnisse realisieren. Oben einige Studierende-Arbeiten (z.T. auf gebleichten Prints mit meinen Motiven, da sich ihre eigenen Papiere an diesem Tag noch im chemischen Prozess befanden), unten Szenen beim Einfärben.